Nachhaltige grüne Stadtentwicklung

„Die Menschen sind Zukunftsatheisten, sie glaubten nicht an das, was sie wissen, selbst wenn man ihnen stringent beweist, was kommen muss“.

(Peter Sloterdijk)

Harburg ist ein grüner Bezirk mit einer zahlenmäßig stabilen Gesamtfläche des öffentlichen Grüns. Die „Die Schönheit der Bronx“, wie uns die ZEIT titulierte manifestiert sich u.a. in Naturschutzgebieten wie der Fischbeker Heide oder den 250 Hektar großen Neuländer Moorwiesen, 23.500 Stadtbäume, dazu 50.000 Bäume in Grün- und Erholungsanlagen und großen und schönen Parkanlagen wie dem Harburger Stadtpark um die Außenmühle, dem Schwarzenbergpark und Meyers Park. mit Spielplatz, Grillplatz und Ponyreiten.

Blick auf den Stadpark Außenmühle

Der NABU hat sich mit seiner Volksinitiative das Ziel gesetzt, Hamburgs und damit auch Harburgs Grün nach Fläche, Volumen und Naturwert mindestens zu erhalten. Diese Forderung enthält neben einer quantitativen Forderung den ungleich komplexeren Qualitätsaspekt der ökologischen Wertigkeit unseres Stadtgrüns. Sie legt damit auch die Notwendigkeit einer langfristigen systemischen Gestaltung und Entwicklung der grünen Infrastruktur von Bezirken nahe.

Das 2017 vorgestellte Weißbuch „Grün in der Stadt“ des BMBU greift den Begriff der grünen Infrastruktur auf. Urbane grüne Infrastruktur unterscheidet sich von traditioneller Grünplanung, indem Themen wie ökologische Verbünde, Nachhaltigkeit, Klimawandelanpassung und -abmilderung sowie Landschafts- und Freiraumplanung integriert betrachtet werden. So muss Naturschutz mit Siedlungsflächenentwicklung, Wachstumspolitik und grauer Infrastruktur gemeinsam gedacht wird.

Nachhaltiger Wohnungsbau

Artenvielfalt erhalten

Baumschutz ist Klimaschutz

Anpassungen an den Klimawandel sind notwendig

Urban Gardening im Bezirk anstoßen und entwickeln

Kultur- und Sportentwicklung sind Teil der nachhaltigen Stadtentwicklung