Verkehrswende

„The Times They Are a-Changin’“

(Bob Dylan)

Radweg KopenhagenDie GRÜNEN in Harburg heben in ihrer aktuellen Wahlprogrammdebatte die wichtigsten Parameter einer nachhaltigen Verkehrswende hervor: „Die Hektik in unserer Stadt hängt wesentlich mit dem Verkehrsaufkommen zusammen. Aus diesem Grund kämpfen wir GRÜNE für eine nachhaltige Verkehrswende, indem wir öffentlichen Nahverkehr, Radverkehr und Fußverkehr prioritär fördern.

Jeder Todesfall im Straßenverkehr ist einer zu viel. Wir wollen die Verkehrssicherheit verbessern und dafür vor allem Fußgänger*innen und Radfahrende besser schützen. Eine zentrale Maßnahme dafür ist die Einführung von deutlich mehr Tempo 30-Bereichen, breiten Radfahrstreifen, Fahrradstraßen und geschützten Radstreifen (Protected Bike Lanes). Die Mobilität der Zukunft entwickelt sich weg vom eigenen Auto und hin zu ökologischen Verkehrsangeboten. Nach den neuesten Daten der Studie „Mobilität in Deutschland“ von 2017 ist in den vergangenen Jahren in Hamburg der Anteil des Autoverkehrs am sog. Modal Split um 6 Prozentpunkte zurückgegangen. Im Gegenzug sind der Radverkehr um 3 und der öffentliche Nahverkehr um 4 Prozentpunkte gewachsen. Wir finden diesen Trend richtig und wichtig und treiben deshalb die Verkehrswende in Hamburg voran. Dazu gehören der konsequente Ausbau der Fahrradstadt Hamburg, deutliche Taktverbesserungen und erschwinglichere Preise im ÖPNV, moderne Fußverkehrskonzepte und eine Kombination aus günstigen Park+Ride-Angeboten und einer effizienten Parkraumbewirtschaftung in der Innenstadt. Denn wir GRÜNE sind überzeugt: Wenn die Angebote besser werden, dann nehmen sie auch mehr Menschen wahr. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, der Reduzierung von Luftverschmutzung und Verkehrsrisiken sowie für ein ruhiges und lebendiges Stadtbild“

Busbahnhof Harburg

Mobilität in Deutschland: Modal-Split-Harburg 2017
Fußverkehr: 28% (2008 25%)
Radverkehr: 8% ( 5%)
Pkw-Verkehr: 42% (49%)
ÖPNV: 22% (21%)

Radverkehr, aber sicher

Lastenfahrräder, ein Trend für die kommunale Infrastruktur auch in Harburg

Tempo-30-Abschnitte einrichten

Schadstoffbelastung

Lärm macht krank