Radverkehr, aber sicher

52 Prozent der Hamburger Bürger*innen begrüßen einen Ausbau des Radverkehrs und sie sind auch bereit, dass dafür an einigen Stellen der Platz für den Autoverkehr zurückgenommen werden muss. Das ist doch eine gute Ausgangslage, aber noch lange keine praktische Umsetzung. Alle zwei Jahre veröffentlicht die dänische Copenhagenize Design Compagny die Rangliste der weltbesten Fahrradstädte. Hamburg konnte seinen Platz unter den Weltfahrradstädten mit Platz 17 behaupten. Mangelhaft bewertet wurde insbesondere die große Uneinheitlichkeit der Führungsformen des Fahrradverkehrs und eine mangelnde Abtrennung der Fahrradwege vom Autoverkehr.

Habemus “Protected Bike Lanes”: Ein Friedensangebot?!

Stadtrad Hamburg

Ein Grund für die geringe Akzeptanz des Fahrrades in Harburg liegt sicher in der objektiven und besonders in der gefühlten mangelnden Sicherheit. Laut einer Umfrage von „Fahrrad Monitor“ 2016 fühlen sich 47 Prozent der regelmäßig Radfahrenden nicht sicher, der Anteil dürfte bei den Nichtradfahrenden noch höher liegen. Eine Erhöhung der Sicherheit kann durch einen Trennung der Verkehrswege (Protected Bike Lanes), Tempobeschränkungen und auch technische Lösungen (z. B. der Abbiegeassistent für LKWs) erreicht werden.